© Falk von Traubenberg

© Falk von Traubenberg

Richard Strauss SALOME

Landestheater Linz

 

Paul McNamara bringt für den Herodes das scharf geschnittene Klangprofil eines Charaktertenors mit, bemüht sich jedoch zugleich um möglichst belkanteske Phrasierung und lässt die neurotischen Facetten der Figur in der Diktion lebendig werden – eine gute Mischung, die an Kenneth Riegel erinnert.

Die Presse

Paul McNamara machte aus dem Herodes einen absolut glaubwürdigen Machtmenschen, statt eine Karikatur, wie es sonst oft zu erleben ist.

BR Klassik

 

Richard Strauss SALOME

Mainfranken Theater Würzburg


Mit Paul McNamara stand ein Tenor zu Verfügung, der die Hysterie des Herodes nicht in einem hellen und scharfen Charaktertenor abbildete, sondern über kräftiges heldentenorales Material verfügte; den Verfall dieses Protagonisten vom selbstgefälligen Bandenchef zu einem Häuflein Elend spielte er perfekt.

Der Opernfreund

Der am Haus bereits als Tristan geübte Heldentenor interpretierte den Herodes mit subtil differenziertem Vortrag,brachte das nachdenklich Hintergründige, mitunter debil Kindliche perfekt über die Rampe.

Opernglas

 © Falk von Traubenberg

© Falk von Traubenberg

Weitab von herkömmlichen Rollenklischees präsentierte sich der Herodes von Paul McNamara. Hier haben wir es mit keinem Rollenvertreter zu tun, der sich dem Tetrarchen mit maskiger, mehr deklamierender als singender Tongebung näherte, sondern um einen prachtvollen, vorbildlich gestützten Heldentenor mit schöner baritonaler Grundierung, der seinen Part wirklich sang und jeder Note ein spezifisches Gewicht zu geben wusste. Er war wirklich eine Luxusbesetzung für diese Charakterpartie.

Der Opernfreund

Und die vier großen Partien waren glänzend besetzt... Vor allem auch die beiden Gäste, Paul McNamara als Herodes mit strahlendem Tenor und Sanja Anastasia als Herodias mit voluminöser Stimme setzten musikalische und schauspielerische Akzente.

Fränkische Nachrichten

Groß die sängerdarstellerischen Leitungen: allen voran Paul McNamara als Herodes.

Fränkischer Tag

Sehr gut auch Paul McNamara als Herodes. Sein widerliches Werben und seine Gewaltbereitschaft auf der einen, sein Zaudern mit Blick auf den Prophetenmord auf der anderen Seite stoßen ab und faszinieren.

Main Echo

Das Mainfrankentheater hat mit Paul McNamara einen regelmäßigen Gast, der in der Partie des Herodes wieder einmal seine Stärken ausspielen konnte: kein krähender „Charakter“Tenor, sondern ein aus dem Vollen schöpfender Sänger, der den haltloswirren Charakter des Herodes bis in die tiefen Kammern seines flatternden Herzens erfasst.

Der Neue Merker

Paul McNamara gibt einen äußerlich recht jovialen Herrscher Herodes und unterstreicht das mit seinem hellen, durchsetzungsfähigen, bestens artikulierenden Tenor.

Opernnetz

 

Portraits © Marshall Light Studio